Lebensqualität sichern

Die pädiatrische Palliativmedizin bietet eine humane und wirksame Antwort auf eine inakzeptable Realität. Sie konzentrieren sich auf den jungen Patienten und seine Bedürfnisse und verfolgen grundsätzlich das Ziel, Leiden zu lindern und Lebensqualität zu erhalten, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. In den Ländern des Südens sind Millionen von Kindern mit lebensbedrohlichen Zuständen von diesem Ansatz betroffen. Ausbildung, Zugang zu Schmerzmitteln und die Integration der Palliativmedizin in die nationalen Gesundheitspläne sind so gut wie nicht existent. Mit der Unterstützung von Médecins du Monde Schweiz setzen sich Gesundheitsfachleute und lokale Verbände dafür ein, die Betreuung während der Palliativphase der Krankheit anzubieten und auszubauen.

Ein innovatives Projekt

Gegenwärtig wird die Palliativpflege in medizinischen Kreisen und von den Regierungen immer noch als Teil eines bevorzugten Länderansatzes wahrgenommen. Dies sollte uns jedoch nicht als Entschuldigung dafür dienen, unsere Anstrengungen nicht zu verdoppeln, um die Palliativpflege für die pädiatrische Bevölkerung unserer Welt zugänglich zu machen, die sie am dringendsten benötigt.

Prof. Nago Humbert

Médecins du Monde trägt zur Schaffung einer nachhaltigen Ausbildung auf allen Ebenen des Gesundheitspersonals bei, um die Nachhaltigkeit des Gesundheitsangebots zu gewährleisten. Ausgehend von den ermittelten Bedürfnissen begleitet und unterstützt Médecins du Monde Schweiz die mit seinen Partnern erarbeitete Strategie zur Patientenversorgung. Durch Forschung in Medizin- und Gesundheitsanthropologie dokumentiert und beleuchtet das Projekt komplexe Situationen. Die wissenschaftliche Forschung nährt den Austausch von Praktiken zwischen Fachleuten aus dem Süden und dem Norden. Die gemeinsam von Médecins du Monde und seinen Partnern durchgeführten Aktivitäten stärken das Eintreten für den Zugang zu pädiatrischer Palliativpflege und Schmerzmitteln bei den Behörden.

Les autres projets du pays

  • Bekämpfung der Ausbreitung von Covid-19
  • Schutz vor Gewalt
  • Gesundheitsförderung für Mutter und Kind