Ein Kampf gegen die Müttersterblichkeit

In Kamerun sind die Barrieren beim Zugang zur Gesundheitsversorgung auf tiefgreifenden Ungleichheiten aufgebaut, und die Zentren sind nicht ausreichend, um Frauen und Kinder unter angemessenen sanitären Bedingungen unterzubringen. Das Zielgebiet des Projekts von Médecins du Monde ist der Gesundheitsdistrikt Foumban in der westlichen Region, in vier Hauptgesundheitsstrukturen in Koupa Kagnam, Koutaba, Njimom und Foumban. Der Gesundheitsbezirk Foumban hat eine Bevölkerung von fast 180.000 Menschen. 15’000 schwangere Frauen profitieren von der Arbeit von Médecins du Monde Schweiz, und mehr als 3’300 Entbindungen finden in den medizinischen Einrichtungen statt, in denen der Verein tätig ist.

Wir sehen bereits einen Rückgang der institutionellen Müttersterblichkeitsrate im Distrikt: 15 Todesfälle wurden 2013 registriert, 5 im Jahr 2014 und nur 1 im Jahr 2015.

Diego, Projektkoordinator Médecins du Monde Schweiz in Kamerun

Die Arbeit von Médecins du Monde Schweiz integriert alle grundlegenden Aspekte des Gesundheitssystems: Infrastruktur, Ausrüstung, Ausbildung und Überweisungen. Die Aktivitäten stärken die Gesundheitsinfrastruktur, die Koordination zwischen den verschiedenen Gesundheitsakteuren und die Fähigkeiten des Personals im Bereich der Gesundheit von Mutter und Kind. Gleichzeitig arbeitet Médecins du Monde Schweiz an der Verbesserung der Kommunikation und der Überweisungen auf Gemeindeebene rund um die vier angestrebten Gesundheitsstrukturen.

Die Gesundheit von Mutter und Kind, ein wichtiges Anliegen in Kamerun

Die Aktion entspricht einer Priorität, die von den Gesundheitsbehörden des Distrikts nach der besonders hohen Inzidenz von Müttersterblichkeit im Jahr 2013 zum Ausdruck gebracht wurde. Médecins du Monde Schweiz arbeitet im Rahmen seines spezifischen Kompetenzbereichs (Gesundheit von Mutter und Kind) und bringt den lokalen Akteuren des Projekts einen technischen, medizinischen und verwaltungstechnischen Mehrwert.

Das Gesundheitsprofil des Landes wird nach wie vor von endemischen und neu auftretenden Krankheiten dominiert, die hochgradig pathogen sind und ein hohes Pandemiepotenzial haben (HIV/AIDS). Malaria ist nach wie vor die Hauptursache für Morbidität in Kamerun. Kinder unter 5 Jahren und schwangere Frauen sind nach wie vor die am stärksten von Malaria bedrohten Gruppen, die bei Kindern im Alter von 0 bis 5 Jahren 40% der Todesfälle verursacht. Schwangere Frauen sind aufgrund ihrer verminderten Immunität in hohem Maße der Malaria ausgesetzt, die u.a. zu Spontanabbruch, Frühgeburt, Totgeburt, niedrigem Geburtsgewicht und Anämie des Neugeborenen führt.

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