Erdbeben in Venezuela: Médecins du Monde hat seine Notfallmaßnahmen eingeleitet
Médecins du Monde mobilisiert seine Einsatzteams in Venezuela nach den heftigen Erdbeben, die sich in der Nacht vom 24. Juni ereignet haben. Die beiden Erdbeben, die das Land kurz nacheinander erschütterten, forderten zahlreiche Todesopfer und Verletzte und verursachten erhebliche Schäden an der Infrastruktur und den grundlegenden Versorgungsdiensten.
Unsere Organisation, die seit 2019 in Venezuela mit Programmen im Bereich der humanitären Hilfe und der kommunalen Gesundheitsversorgung vertreten ist, führt derzeit in Abstimmung mit lokalen Organisationen, den betroffenen Gemeinden und anderen humanitären Akteuren eine schnelle Bedarfsanalyse durch, um die Prioritäten für Hilfsmaßnahmen zu ermitteln.
Unsere oberste Priorität ist es, den Betroffenen zu helfen, insbesondere den am stärksten gefährdeten Menschen. Unsere Teams sammeln vor Ort Informationen, um die notwendige Hilfe so schnell und so effizient wie möglich bereitzustellen.
Koordinatorin von Médecins du Monde in Venezuela
Zu den wichtigsten Bedürfnissen, die in den ersten Stunden nach dem Erdbeben ermittelt wurden, zählen die Rettung von Menschen, die medizinische Notfallversorgung, Notunterkünfte und die psychosoziale Betreuung der Betroffenen sowie die Wiederherstellung der grundlegenden Gesundheitsversorgung und der Wasserversorgung.
Médecins du Monde bereitet sich darauf vor, seine operativen Kapazitäten zu verstärken, um einen Beitrag zur humanitären Hilfe zu leisten und gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden daran zu arbeiten, deren Gesundheit und Wohlergehen zu schützen.
Wir wenden uns an die internationale Gemeinschaft mit dem Appell, die Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass die humanitäre Hilfe schnell, koordiniert und bedarfsgerecht bei der Bevölkerung ankommt.