Verbesserung des Zugangs zu Pflegeleistungen

In Cotonou ist Dantokpa der größte Markt in Westafrika. Täglich arbeiten dort 4700 Kinder, von denen 80% Mädchen sind. Gesundheits- und Sicherheitsprobleme sind groß, und der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist sehr begrenzt. Médecins du Monde Schweiz unterstützt den Partner und die lokalen Behörden dabei, die Vorschulbildung, den Zugang zur Gesundheitsversorgung und das Wissen der Gemeinden und Familien zu verbessern, um einen positiven Einfluss auf die Gesundheit von Kleinkindern zu haben.

Ich gehe in Schulzentren, besuche Familien, wenn ein Kind abwesend ist, ich führe sie bei bestimmten Verfahren an. Durch diese Interventionen stelle ich mich der Prekarität und Verletzlichkeit von Familien. Unsere Aktivitäten unterstützen die Entwicklung jedes einzelnen Kindes.

Bède, Sozialarbeiter, der für die soziale und pädagogische Betreuung der Kinder in den „Espaces Eveil“ und Schulen zuständig ist

Médecins du Monde Schweiz unterstützt die „Espaces Eveil“, Vorschul- und Sensibilisierungsräume auf dem Dantokpa-Markt und in den angrenzenden Quartieren. Eine spezifische Gesundheitsintervention wird entwickelt, um Kindern im Alter von 0 bis 5 Jahren Zugang zur Gesundheitsversorgung zu verschaffen. Es wird eine personalisierte Betreuung der Kinder organisiert, um ihre Schulbildung zu fördern. Laufende Schulungskurse stärken die Fähigkeiten des sozialpädagogischen Personals von Espaces Eveil. Médecins du Monde Schweiz konsolidiert auch die Gesundheitsförderungsaktivitäten seines Partners mit Frauen und Kinderfamilien.

Schutz und Fürsorge für Kleinkinder

Kleinkinder in den Randgebieten des Marktes sind Opfer von Ausbeutung, da ihre Häuser in der Nähe des Marktes liegen und es keine öffentlichen Vorschuleinrichtungen gibt, die sie aufnehmen könnten. Diese Situation erfordert zwei sich ergänzende Arten von Interventionen: Schutz der Kinder und Zugang zu angemessener Betreuung.

Wirtschaftliche Ausbeutung, fehlende Schulbildung, Gefahr von Menschenhandel und sexuellem Missbrauch. Kinder sind die ersten Opfer.

Die Koordination zwischen der Bevölkerung und den sozio-sanitären Akteuren ermöglicht es, Handlungshebel zu identifizieren, um den Zugang zur Gesundheit zu verbessern. Dieser Prozess der Mobilisierung der Gemeinschaft dient dazu, die Determinanten der Gesundheit und die Barrieren beim Zugang zur Versorgung zu identifizieren, damit die Intervention vor Ort nachhaltig ist.

Eine sehr große Zahl der auf dem Markt befindlichen Kinder ist Opfer des im Land grassierenden Kinderhandels. Kinder, die in Pflegefamilien untergebracht sind, werden misshandelt und erleiden körperliche Verletzungen und psychische Störungen. Die allgemeinen Determinanten des Zugangs zur Gesundheit sind schlecht, insbesondere für Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren. Médecins du Monde Schweiz setzt sich mit seiner Aktion dafür ein, diese Situation zu ändern.

Sich engagieren und spenden

Les autres projets du pays

  • Betreuung von Opfern geschlechtsspezifischer Gewalt
  • Pilotprojekt Maison du Soleil
  • Schule ohne Gewalt