Im Flüchtlingslager Kutupalong-Balukhali im bangladeschischen Distrikt Cox’s Bazar leben 700.000 Rohingyas zusammengepfercht auf 13 Km2 (im Vergleich: die Fläche der Stadt Neuenburg beträgt 17,45 Km2). Unter diesen Bedingungen sind Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln besonders kompliziert einzuhalten. Sie sind jedoch unerlässlich, um eine gesundheitliche Katastrophe zu vermeiden.

Das Netzwerk von Médecins du Monde, das seit 2017 im Cox’s Bazaar vertreten ist, arbeitet seit drei Jahren an einer globalen Intervention im Gesundheitssektor und nutzt dabei seine technische Expertise in den Bereichen reproduktive und sexuelle Gesundheit, psychische Gesundheit und geschlechtsspezifische Gewalt.

Unter Beibehaltung des Basisprogramms, das für den Zugang der Rohingya-Bevölkerung zur Gesundheitsversorgung unerlässlich ist, haben unsere Teams neue Aktivitäten eingerichtet, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen. Médecins du Monde sensibilisiert für Hygienemaßnahmen und Distanzierungsregeln, stellt Schutzausrüstung für das Gesundheitspersonal und die Bevölkerung bereit und richtet eine Überwachung der psychischen Gesundheit ein.

 

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